| Backes erwartet gute Kulisse |
| Dienstag, 29. November 2011 um 15:09 | |||
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Marburg. Mit jeweils 29 Punkten sind die beiden „Grund“- Vereine die ärgsten Verfolger des Spitzenduos, haben allerdings schon sieben Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Erfurtshausen.
Der reist mit gemischten Gefühlen in den Südkreis zu dem wiedererstarkten FC Oberwal-gern. Laut SVE-Sprecher Eckhardt Schraub liegt der Hartplatz seiner Mannschaft gar nicht. Schraub erwartet ein „hartes Stück Arbeit“ für sein Team, zumal in Andrè Miller (Verletzung) und Jan-Eric Schraub (Rotsperre), der etatmäßige Sturm ausfällt. „Unter diesen Umständen wäre ich mit einem Punkt auswärts hochzufrieden, denn wir haben im Abstand zu den Verfolgern ein ordentliches Polster“, schätzt Schraub die Lage realistisch ein. Im Spitzenspiel des Spieltages empfängt der Vierte SG Ebsdorfergrund den punktgleichen Nachbarverein aus Rauischholzhausen. SG-Trainer Stefan Backes rechnet mit einem Spiel auf Augenhöhe und großer Zuschauerresonanz in Ebsdorf. Für ihn, ebenso wie für Rauischholzhausens Coach Frieder Deubert, wird die Tagesform entscheiden. Mit einem Punkt könnten beide Trainer leben. Für Dieter Schneider, Vorsitzender des TSV Caldern, ist nach dem torlosen Remis gegen Wittelsberg am vergangenen Sonntag der Dreier beim FSV Borts-/Ronhausen Pflicht. „Unser Vorsprung ist schon auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Wenn wir als Tabellenführer überwintern wollen, dürfen wir uns keinen Ausrutscher mehr erlauben“, betont Schneider ausdrücklich. Personell hat sich die Lage entspannt und in Antreiber Philipp Fuhge sowie Benni Dreher und Jan Reinarz stehen drei wichtige Stammspieler wieder zur Verfügung. Nach der überzeugenden Vorstellung in Caldern geht Wittelsbergs Coach Jörg Engelhardt mit gesundem Selbstbewusstsein aber auch dem nötigen Respekt in das Spiel gegen den VfB Lohra. Die „Grundler“ haben mittlerweile die Umstellung auf Viererkette vollzogen und stehen kompakt in der Abwehr. Engelhardt weiß jedoch aus dem 4:4 in Hinspiel um die Torgefährlichkeit des Gegners und rechnet mit einem „offenen Spiel.“ Gleiches gilt für Lohras Trainer Mario Pitz, der sein Team verletzungsbedingt umstellen muss und wohl mit einem 4-2-3-1-System antreten wird. Nach zwei Siegen in Folge reist der Tabellenletzte 1. FC Waldtal zum Vorletzten FSG Schweinsberg/Dannerod und kann mit einem weiteren dreifachen Punktgewinn die Rote Laterne abgeben. Dies ist auch das erklärte Ziel von Waldtals Sprecher Heiko Veldkamp, der seine Mannschaft auf dem richtigen Weg sieht. „Die einzelnen Mannschaftsteile greifen immer besser ineinander. Auch die Einstellung aller Spieler hat sich deutlich verbessert“, lobt Veldkamp seine Jungs und reist optimistisch in den Ostkreis. Quelle: Oberhessische Presse Marburg vom 25.11.2011. Geschrieben von Dietmar Bodenbender.
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